Osteopathie Ausbildung in Kooperation mit der Medizin und Lebenskunst Akademie

 

 

In Österreich darf nur ein/e Heilmasseur/in oder Medizinische/r Masseur/in  Kranke behandeln.

Grundvoraussetzung ist die Teilnahme an einer Ausbildung und diese bekommen Sie auch von uns bestätigt.

(Man kann, wenn man will, auch eine Prüfung für ein Zeugnis aus der Medizin und Lebenskunst Akademie in Klagenfurt machen.)

 

Alle Module können nur im Ganzen und nicht kursweise gebucht werden.

 

Modul der Viszerale  Osteopathie     

Ausbildungsbeitrag: Inkl. Skript /Gesamtstundenanzahl: 162 / EUR 2160,—

Termine: Kurs 1: 25.-27. Juni 2017  + Kurs 2: 13.-16. August 2017 + Kurs 3: 17.-20. September 2017 + Kurs 4: 15.-18. Oktober 2017 + Kurs 5: 03.-05.Dezember 2017

  

Modul der Kraniosakrale Osteopathie     

Ausbildungsbeitrag: Inkl. Skript /Gesamtstundenanzahl: 135 / EUR 1800,—

Termine:  Kurs 1: 16.-18. Mai 2018 + Kurs 2: 22.-25. Juni 2018 + Kurs 3: 09.-12. September 2018+ Kurs 4: 04.-07. November 2018

 

Modul der  Parietale,  Strukturelle  Osteopathie 

Ausbildungsbeitrag: Inkl. Skript /Gesamtstundenanzahl: 162 / EUR 2160,—

Termine: Kurs 1: 28.-30. Jänner 2018, Kurs 2: 25.-28.Feber 2018, Kurs 3: 25.-28-März 2018, Kurs 4: 22-25. April 2018, Kurs 5: 13.-15. Mai 2018 

 

Die osteopathische Medizin ist ein selbständiges System medizinischer Betreuung, bei dem der Mensch ganzheitlich und nicht nur symptomatisch behandelt wird.

 Struktur und Funktion des Körpers sind voneinander abhängig. Der Körper besitzt Selbstheilungskräfte, die durch die osteopathische Behandlung aktiviert werden. Nicht nur die Wiederherstellung der Gesundheit, sondern auch die Prävention von Krankheit ist Ziel der Osteopathie. Mentale und geistige Gesundheit ist nicht nur für den Menschen persönlich, sondern auch für die Gesellschaft als Ganzes wichtig. Deshalb möchten wir allen Interessenten dieses Wissen zugänglich machen.

 Philosophie Osteopathie

 Osteopathie ist ein medizinisches System, das sich zur Diagnose und Therapie der Hände bedient, manuelle Techniken einsetzt, darüber hinaus aber ein philosophisches Konzept besitzt, das das Individuum in seiner Ganzheit erfasst. Der Begriff “Osteopathie” wurde von Dr. Still gewählt, weil “wir bei den Knochen anfangen”. Das griechische Wort Osteo bedeutet gleichzeitig Knochen, aber auch Ursache. Pathos bedeutet Leiden oder Leidenschaft. So bezeichnet der Begriff Osteopathie die Suche nach der Ursache des Leidens. Die Osteopathie behandelt nicht die Symptome, sondern die Ursachen. In der osteopathischen Behandlung werden die Beziehungen zwischen den einzelnen Systemen im Körper harmonisiert und das verlorene Gleichgewicht wieder hergestellt. Ein osteopathischer Grundsatz ist die Einheit von Struktur (Anatomie) des Organismus und Funktion (Physiologie). Die drei Bereiche der Osteopathie, parietale Osteopathie (Wirbelsäule und periphere Gelenke), viszerale Osteopathie und kranio-sakrale Osteopathie sind Teil eines Ganzen, die zusammen eine vollständige Therapie ergeben.

  Prinzipien Osteopathie

 Der Mensch wurde als Einheit geschaffen. Der Geist, der Körper und die Seele stehen in ständiger dynamischer Wechselbeziehung und funktionieren als integrale Einheit.

 Der Körper besitzt einen Selbstregulierungsmechanismus, der es ihm ermöglicht, die körpereigene Balance aufrechtzuerhalten und auf diese Weise Gesundheit zu bewahren und sich von Krankheit zu erholen.

 Struktur und Funktion sind voneinander abhängig. Die Anatomie des Körpers (Struktur) steht immer mit der Physiologie des Körpers (Funktion) in Verbindung. Der Osteopath benutzt die manuelle Palpation und Behandlung dazu, die Dysbalancen auszugleichen und so die Gesundheit wieder herzustellen.

 Eine osteopathische Behandlung hat sich immer nach den ersten drei Grundsätzen zu richten. Der Behandlungsansatz ist holistisch, benutzt und mobilisiert die körpereigenen Kräfte zur Wiederherstellung der Gesundheit und verbessert über die manuelle Therapie an der Struktur die Funktion.Besser: körpereigene Medikamente verwenden!Eine somatische (Körper) Störung ist eine eingeschränkte oder veränderte Funktion verbundener Elemente des somatischen Systems: Skelett, Knorpel, myofasziale Strukturen sowie angeschlossenes vaskuläres und lymphatisches System und die neuralen Elemente.

Der Osteopath diagnostiziert eine somatische Störung, indem er die abnormale Funktion im somatischen System findet. Das wichtigste Instrument für die Diagnose ist die Palpation. Die osteopathische Methode richtet sich nach den Ursachen eines Krankheitsbildes und befasst sich u.a. mit der Frage, warum ein Patient ein bestimmtes Krankheitsbild entwickelt hat. Der Osteopath behandelt nicht die Symptome mit Medikamenten, er sucht vielmehr nach der Verbindung zwischen Struktur und Funktion im Krankheitsprozess. Der osteopathische Denkansatz geht von der Empfindlichkeit des Patienten für äußere Faktoren aus, wohingegen die westliche, mehr krankheits-orientierte Medizin den Fokus der Behandlung auf die Kontrolle von außen verschiebt. Ernährung, Lebensstil, Körperhabitus und Verhaltensmuster eines Menschen sind Faktoren, die zum Entstehen einer Krankheit führen können. Diese Muster zu verändern kann deshalb die Gesundheit wiederherstellen.

 Osteopathische Systeme

 In der Osteopathie unterscheiden wir aus didaktischen Gründen drei Systeme, das parietale, das viszerale und das kraniosakrale System. Bei der Diagnose und Behandlung fließen diese drei Systeme aber immer zu einem Ganzen zusammen. Osteopathische Techniken sind sehr effektiv und werden meist von den Patienten gut vertragen, da sie sanft und nicht invasiv sind. Die meisten Menschen empfinden diese Behandlung als sehr wohltuend und entspannend. Während der Behandlung erfährt der Patient einen Rückgang nicht nur den geistigen und körperlichen Verspannungen, sondern auch eine Befreiung von emotionalen Spannungen. Bei Patienten mit vorausgegangenen Traumata, wie ein schwerer Sturz oder ein Unfall, bleibt der Gewebeschaden im Körper aufgezeichnet. Mit Osteopathie können wir diese aus vorangegangenen Traumata entstandenen Spannungen lösen. Unbehandelt können diese den Patienten für später auftretende Gesundheitsprobleme prädisponieren. Dabei nutzt die Osteopathie die natürliche Heilkraft des Körpers. Der Osteopath ist eine Art Feinmechaniker, der Blockierungen in den Lebensströmungen im Körper, im Geist und in der Seele löst.